(27.03.2010) SV Austria Salzburg – SV Straßwalchen 2:0 (1:0):

Nach fünf langen Monaten Pause und unzähligen Samstagen ohne „sinnvollen“ Zeitvertreib, durfte man(n) an diesem Wochenende endlich wieder alle Konzentration und Energie auf das Wesentliche lenken. Endlich rollt das Leder wieder, endlich herrscht wieder Spannung, endlich spielt wieder König Fußball die Hauptrolle!

Der Winter ist Gott sei Dank vorüber und brachte neben kaltem Wetter und etwas Schnee, auch einige Veränderung im Kader der Austria mit sich. Unter anderem durften wir mit Hirsch, Reifeltshammer, Taboga und Vasilj gleich vier Neuzugänge bei uns begrüßen, Seywald und Kopleder verließen uns hingegen Richtung Nonntal bzw. Mondsee.

Weiters trat ein neues Gesetz in Kraft, welches das Abrennen von Feuerwerkskörpern und bengalischen Feuern bei Sportveranstaltungen untersagt. Wie schon bei einigen Frühjahrspartien gesehen, unterstrichen auch wir unsere klare Haltung gegen dieses, in jeder Hinsicht, überflüssige Gesetz.

Zum Spiel gibt’s leider nicht soviel zu sagen, die erste Hälfte war von vielen vergebenen Chancen, schlechter Schirileistung, und mauernden Straßwalchenern bestimmt. Trotzdem gab es Grund zum Jubeln: Winkler erlöste uns in der Nachspielzeit und stellte per Elfmeternachschuss auf 1:0.

Die zweite Hälfte glich beinahe der Ersten, zur schlechten Chancenauswertung gesellten sich leider auch noch viele Fehlpässe und Mittelfeldgeplänkel. In der Schlussphase hatten die Gäste sogar zwei Riesenmöglichkeiten auf den Ausgleich, Trappl behielt zum Glück die Nerven und konnte beide Male klären. Kurz vor Ende der 5!!-minütigen Nachspielzeit trug sich auch noch Neubauer in Torschützenliste ein und erzielte das 2:0, etwas früher wäre dies für manches Nervengerüst jedoch sicher von Vorteil gewesen.

Spielerisch konnte man leider nicht überzeugen, dennoch darf man sich über drei Punkte und einen gelungenen Start ins Frühjahr freuen. Nächste Woche steigt dann das erste Auswärtsspiel gegen Verfolger Hallwang, wo dann hoffentlich nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Art und Weise wie es zu Stande kommt, überzeugend ist.

makro/10

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