(25.08.2007) Union Hallein - SV Austria Salzburg 1:0 (0:0):



Die Vorzeichen standen für abergläubische Austrianer alles andere als gut, verlor man doch vor fast genau einem Jahr ebenfalls auswärts das Spiel der 5. Runde in der 2. Klasse NORD A gegen Michaelbeuern - in der 1. Klasse NORD waren es die Mannen von Union Hallein, welche uns das Leben bzw. Spiel unerwarteterweise ziemlich schwer machten.

Angereist wurde größtenteils mittels Bahn, da Parkplätze sehr spärlich vorhanden waren und sich die Möglichkeit für einen gemeinsamen Marsch zum, ca. eine halbe Stunde vom Bahnhof entfernten, Sportplatz angeboten hat.

Am Sportplatz angekommen erwartete uns ein Traum von einem Gastrobereich, ein eigens aufgestelltes Zelt, vorbildlich agierendes Personal und die köstlichen Leberkäs-Semmeln wussten sehr zu gefallen.

Leider war das Spiel an sich ziemlich enttäuschend, die Halleiner stellten sich brav hinten rein und lauerten auf Konter - unsere Violetten brachten vorne wenig bis garnichts zu Stande, vorallem unsere Stürmer (diesmal auch der sehr schwache Goalgetter Mario Lenz) setzten eine Möglichkeit nach der anderen in den Sand.

Dementsprechend aufgeheizt, eigentlich sogar aggressiv, war die Stimmung im Block der Austrianer, unnötige "Bierduschen" begleiteten den Spielverlauf, das Ganze garniert mit zum Teil sehr dubiosen Entscheidungen des unglücklich agierenden Schiedsrichters ließ das Fass einige Male fast zum überlaufen bringen.

Man hatte sich bereits beiderseits mit einem Unentschieden abgefunden, kam in der 95. (!) Minute der Halleiner Mario Perschl unter Mithilfe unserer Hintermannschaft zu einer Möglichkeit und verwertete die mit etwas Glück zum 1:0 - tosender Jubel auf Seiten der Halleiner, unkontrollierte Emotionen auf Seiten der Violetten.

Leider waren 6-8, sagen wir es mal, Vollidioten der Meinung, aufs Spielfeld zu laufen und gegen den Schiedsrichter und teilweise auch gegen Halleiner Spieler vorzugehen, diese werten Herren konnten aber bald wieder in Gewahrsam genommen werden - die Krönung allerdings war jener Held, der einen Böller mitten ins Spielfeld geworfen hat, welcher in unmittelbarer Nähe des Schiedsrichters explodiert ist.

Etliche Handgemenge und hitzige Diskussionen später muss man sich eingestehen, dass die sportliche Niederlage im Vergleich zu den Vorfällen nach dem Spiel bei weitem bedeutungsloser ist, die Purple Hearts distanzieren sich natürlich rigoros von Vorfällen solcher Art und hoffen, dass die verantwortlichen Akteure dementsprechend bestraft werden um solche Aktionen in Zukunft möglichst zu vermeiden.


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