(29.03.2008) FC Bergheim - SV Austria Salzburg 1:2 (0:1):



Das ewiglange Warten hatte ein Ende - endlich wieder sinnvolle Samstagnachmittag-Beschäftigungen! Nachdem uns der Winter am Ostermontag den eigentlichen Frühjahrsauftakt verweigerte, ging es am 29. März gleich mit Vollgas los: Auswärts gegen den aktuellen Tabellenzweiten Bergheim!

Vor dem Spiel wurde in Form einer Schweigeminute den kürzlich beim Training verstorbenen, 17-jährigen Wilson Beaumount, Spieler des ASV Taxham, gedenkt – Möge er in Frieden Ruhen!
Als Frühjahrsintro gab es eine witzige Konfettichoreo, die blöderweise der Wind etwas zunichte machte – auch der Bergheimer Anhang ließ sich nicht lumpen und startete eine kleine Zettelchoreo in ihren Vereinsfarben (blau-weiß), dazu noch Einpeitscher, Trommeln und einige Perchtenglocken, da war sie wieder: die altbekannte Volksfeststimmung, wenn die Austria auswärts gastiert...

Unsere Mannen begannen recht druckvoll auf die Bergheimer zu spielen, nach einem Konter war in der 13. Minute Mario Schleindl zur Stelle, und bezwang den Bergheimer Goalie, oder sollte man eher sagen Kasperl?! Da meinte der gute Mann doch allen Ernstes mit einem Red-Bull-Kapperl im Tor, direkt vor dem Austria-Sektor zu stehen – Kapperl kurz abgelegt und schon war es im Besitz des Austria-Anhanges und wurde in einer feierlichen Zeremonie verheizt! Lustig auch der Bergheimer Platzsprecher, der sich in der Halbzeitpause offiziell beim SV Austria Salzburg und dessen Fans für „die Taktlosigkeit ihres Schlussmanns“ entschuldigte.

Zurück zum Spiel: Nach dem Führungstreffer drückten unsere Jungs auf das zweite Tor, doch Latte und Goalie verhinderten eben dieses. Kurz nach der Halbzeitpause gelang den engagierten Bergheimern der zwischenzeitliche Ausgleich, doch war es abermals Mario Schleindl der mit seinem zweiten Tor den 2:1 Siegestreffer und auch Endstand herstellte. Alles in allem hatte die Austria das Spiel über große Strecken unter Kontrolle, sehr zu gefallen wussten neben „Kilometerfresser“ Michi Rehrl auch Rückkehrer Aleksandar Jankovic und unser Winterneuzugang Lubo Neubauer, der trotz ein paar Ballverlusten überall zu finden war und uns seine technischen Fähigkeiten eindrucksvoll demonstrierte.

Stimmungsmäßig war das Ganze eher lau, mitverantwortlich dafür war wohl die generell schlechte Akustik am Platz (verstärkt durch den Wind) und einigen Abstimmungsproblemen zwischen Gesang und Trommelbegleitung – anders aussehen wird’s am kommenden Samstag in der Austria Anlage Maxglan, wo es heißt: Revanche gegen Union Hallein!

(RORO/08)

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