(06.09.2008) ÖTSU Oberhofen - SV Austria Salzburg 1:5 (1:3):

Heute ging es zum Auswärtsspiel ins benachbarte Oberösterreich nach Oberhofen. Der Ort machte sich gleich einmal unbeliebt, als der einzige Bankomat weit und breit "außer Betrieb" war. Zum Glück wurde man 3km weiter, auf Salzburger Seite, fündig.
Die vor ein paar Spielen neu eröffnete Sportanlage wusste zu gefallen, vor allem die kleine, aber feine steile Tribüne. Das wurde beim Einlauf der Mannschaft mit einer wirklich sehenswerten Choreographie der UU ausgenutzt. Viel Rauch und viel Kassazetteln - Südamerika-Feeling in Oberhofen Auch die Spieler und Feuerwehrdamen der Heimmannschaft wurden unfreiwillig in die Choreo miteinbezogen, indem sie den ganzen Mist am Spielfeld wegräumen durften. Sie erledigten ihre Arbeit vorbildlich.

Mit etwas Verspätung und ca. 30 Grad im nicht vorhandenen Schatten pfiff Bundesligaschiri Hofmann das Spiel an. Die Austria begann gleich mit einer Riesenchance, als der Ball in einer einzigen Chance zuerst an der Latte und gleich darauf an der Stange landete. Nach 30 Minuten dann eine Riesenchance für die Heimischen, als Diaz erst auf der Linie retten konnte. 3 Minuten später machte es Kluth besser. Sein Schuss von der Strafraumgrenze fand irgendwie den Weg ins Tor.
In dieser Tonart ging es weiter, nach einem schönen Pass von Rottensteiner lupfte Jukic den Ball sehenswert über den Tormann. Einige Minuten später klingelte es zum 3. Mal, wieder brachte Jukic die Austrianer zum Jubeln. Danach zeigte sich schon wieder das Große Manko derzeit - die Verteidigung patzte mehrmals arg. Es waren jedoch nicht unsere Jungen, allen voran Federer und Kluth, die diesmal in der Startformation standen und eine tolle Partie ablieferten. Pecaranin und vor allem Milic agierten mehrmals fehlerhaft. Darum stand es zur Pause auch 1:3.

In der 2. Halbzeit gab es noch 2 Tore zum Drüberstreuen - beide durch Jukic. Ansonsten handelte man sich noch einige unnötige gelbe Karten durch Kritik ein. Das sollte einfach nicht passieren und muss unbedingt abgestellt werden. Witzig war auch die übliche Supporteinlage in der 75. Minute, als der Platzsprecher und einige Gästefans es nicht schafften, die obligatorische Einlage zu übertönen.

Fazit: wie (fast) immer ein netter Auswärtsausflug, mit der Erkenntnis, dass unsere Abwehr noch immer zum Tore schießen einlädt und - wie anfangs erwähnt - die Bankomatsituation im Ort unbefriedigend ist. So nicht, meine Herren!

Jetzt heißts, alle Kräfte für das Spitzenspiel am nächsten Samstag zu mobilisieren! Machen wir gemeinsam der Austria einen schönen 75. Geburtstag!


(mn/08)

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