(27.09.2008) SV Austria Salzburg - FC Bergheim 5:2 (2:2):

Nach der unnötigen Niederlage gegen Bürmoos hieß es heute Pflichtsieg gegen den weitaus stärkeren FC Bergheim. Leider fehlte Ex-Austrianer Szewczyk in den Reihen der Gäste.
Doch auch ohne ihn starteten die Bergheimer wunschgemäß. Schon in der 2. Minute stand es 0:1. Wieder einmal ein Tor der Marke äußerst unnötig. Der unsicher wirkende Milic fälschte einen Freistoß etwas stümperhaft und unnötig ins eigene Tor ab - Fehlstart!

Die Austria kam in der Folge einige Male mehr oder weniger gefährlich vor das gegnerische Tor. Vor dem Kasten agierte man dann aber doch etwas nervös und umständlich, sodass keine wirkliche 100%ige Chance zustande kam.
Erst nach einer halben Stunde dann die beste Ausgleichschance bis dahin, aber nach einem Herumgestocher im Bergheimer Strafraum war kein Austrianer rechtzeitig zur Stelle.
5 Minuten später wurden wir endlich erlöst - Ausgleich durch Jukic, nachdem ein Bergheimer seinen wuchtigen Kopfball erst hinter der Torlinie (Danke Schiri) abwehren konnte.
Pünktlich zum vermeintlichen Pausenpfiff fiel dann sogar noch der Führungstreffer für die Austria durch Xandi Seywald. Und pünktlich zum wirklichen Pausenpfiff glichen die Bergheimer wenige Sekunden später aus. So konnte in der Pause doch nicht gefeiert werden und man machte sich so seine Gedanken über unsere Abwehr.

Zum Glück dürfte es wohl eine kleine Kabinenpredigt gegeben haben. In der 2. Hälfte spielte die Austria nämlich viel konsequenter und sicherer als in Hälfte 1. Die Konsequenz konnte man vom Spielstand ablesen - 11 Minuten nach Wiederbeginn stand es 4:2 durch Tore von Weiss und Jukic.
Danach kam Debütant Stefan Leitner ins Spiel, der schon mehrfach in der Reserve mit guten Leistungen überzeugen konnte. Dieser ließ es sich in der 70. Minute nicht nehmen, ein Traumtor für die Austria zu erzielen. Per prächtigem Flugkopfball versenkte er den Ball in die Maschen. Gratulation zum ersten Tor, auf dass noch weitere folgen werden!

Schlussendlich konnte man einen wichtigen und verdienten 5:2 Erfolg gegen einen (in)direkten Konkurrenten einfahren. So soll es weitergehen!


(mn/08)

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