(01.05.2009) USV Plainfeld - SV Austria Salzburg 2:3 (2:2):

Heute ging es in die geschätzte 45 Seelen-, 50 Pferde- und 1 Krautackerplatz-Gemeinde Plainfeld. Die Anreise erfolgte über einen ca. 50 Grad steilen Anfahrtsweg. Das dürfte bedeuten, dass die Eingeborenen hier in üppigen Wintern von der Außenwelt abgeschnitten sind. Das beweist nicht nur, dass im März der Krautackerplatz Plainfeld noch nicht gefunden werden konnte, ja alles deutete sogar darauf hin - massig Vieh und Brennholz, soweit das Auge reicht. Das dürfte für einen harten Winter reichen.

Nun gut, inmitten des Urwalds tat sich eben besagter Krautackerplatz auf, auf dem sich heute die violette Meute 3 Punkte abholen wollte. Dem Austria-Anhang wurde der Pferdeauslaufplatz hinter dem Tor als Naturtribüne zugeteilt. Ein hübscher Begrenzungszaun sollte uns die Sicht einschränken. Nun gut, was solls. Zumindest die Exekutive war gut vertreten. Diesmal durften wir sogar Hubschrauber schauen. Schönen Gruß ans Innenministerium - VÖLLIG sinnlose Aktion!

Als die Mannen den Krautackerplatz betraten, sah man gleich etwas seltsames: Den 11 Spielern der Austria standen gleich 14 Spieler von Plainfeld gegenüber. Da konnte wohl wer nicht zählen. Doch bei genauerem Hinsehen konnte man erkennen, dass 3 'Plainfelder' das Schiedsrichtergespann bildeten.
Und noch etwas bizarres: Noch bevor das Spiel begann, verwies Fräulein Schiedsrichter JOSEFine LASSACHER 3 unserer invaliden Spieler des Feldes. Warum, das weiß nur sie.
Das Spiel begann für uns wunschgemäß, schnell war man in Front durch ein Tor von Kopleder. Nun wurde Fräulein Schiedsrichter zur Frau Schiedsrichter JOSEFine LASSACHER. Zickrig passte ihr nun ein wenig Bengalenrauch hinter dem Tor nicht, obwohl kein Rauch das Krautackerfeld verhüllte.

Sichtlich erfreut reagierte Frau JOSEFine LASSACHER, als die Plainfelder das 1:1 erzielten. Als abermals die Austria durch Lubo N. in Führung ging, reagierte Frau JOSEFine LASSACHER höchst launisch, empfindlich und mimosenhaft: Sie brachte nun ihr mitgebrachtes Kartenspiel ein. Bei jeder Gelegenheit, die sie nur fand, rächte sie sich an Austria-Spielern, Austria-Betreuern und Austria-Fans. Verständlicherweise gab es einiges an Pfiffen ihr gegenüber. Darauf reagierte sie jedoch sehr beleidigt und frauenhaft. Immer noch mehr bunte Kärtchen verteilte sie grundlos an Austrianer - Goalie Alex Trappl durfte als erster duschen gehen, zweiter war Stefan Federer aufgrund... ja aufgrund wessen denn?! - Man wusste es nicht, das verschmitzte Lächeln von Frau Schiedsrichter JOSEFine LASSACHER brachte uns aber schon zum Nachdenken.

Gut, es war nun in etwa die 94. Minute, die Plainfelder noch mit 14 Mann am Platz, die Austria nurmehr mit 9 Mann. Ein Gegentreffer lag in der Plainfelder Feldluft. Doch da gibt es noch einen Freistoß für uns: Flanke - El Capitano Ivan Pecaranin steht goldrichtig und köpft die Wuchtel gekonnt und sehenswert in das Tor der Gastgeber!! YEAH - 3:2 in der 94. Minute - unglaublicher, emotionaler Jubel! WIR SIND DIE AUSTRIA! Scheiß auf den beschissenen Maschendrahtzaun, nix wie weg mit ihm - so solls sein!
Tapfere Austrianer hatten sich also sensationell zurückgekämpft und den Sieg errungen. Die nun wieder zum Fräulein mutierte Frau Schiedsrichter JOSEFine LASSACHER reagierte auf unser Siegestor wieder äußerst verletzlich und zickig: Nun musste Heeli dran glauben, die 3. Rote! Dann war aber wirklich Schluss.

Fazit des Ausflugs nach Plainfeld, der sich schlussendlich voll gelohnt hat: Ackerland, wohin das Auge reicht. Ordner, die gestrichen die Hosen voll haben. Und da war ja noch Plainfelds Fräulein Schiedsrichter JOSEFine LASSACHER, die es nun sehr eilig hatte, in ihre Umkleidekabine zu stolzieren. Hoffentlich wird ihr mit diesem Spiel die Schiedsrichterlizenz entzogen.

Forza Viola!


mn09

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